Bildbearbeitung – RAW Dateien bearbeiten mit Darktable

Als ich mit der digitalen Fotografie angefangen habe, war es für mich vollkommen klar, die JPG Dateien, die aus der Kamera kommen, zu verwenden. Daran änderte sich zunächst auch nichts, als ich mir eine“richtige“ Digitale Spiegelreflex ausgeliehen hatte.

Erst als ich mir selbst eine kaufte und in diversen Foren unterwegs war um mir TIpps zu holen, stieß ich auf das RAW Format. Lange wusste ich nichts damit anzufangen. Ich weiß auch nicht genau, wann es angefangen hat… irgendwann habe ich mich mal über die Möglichkeiten informiert, RAW Dateien unter Ubuntu-Linux zu bearbeiten, Die ersten Programme, die ich getestet habe, waren sehr kompliziert und deshalb nichts für mich….  ich will ja als Linux.Benutzer auch komfortabel arbeiten :)

Als ich dann Darktable kennengelernt habe, lernte ich die für mich wichtige Funktionen kennen. Zugegeben, ich kratze immer noch an der Oberfläche. Vielleicht erbarmt sich ja mal ein Lightroom-Guru und zeigt mir noch ein paar Funktionen. Denn zumindest mal sieht Darktable so aus wie Lightroom. Ob die Funktionen vergleichbar sind, weiß ich nicht… das wird man mir sicher noch erklären 😉

Für mich reicht es erst mal, ich bin aber gerne bereit neues dazu zu lernen. Also immer her mit Eurem Input!

Mit meinen Aufnahmen am Wasserschloss in Inzlingen möchte ich das Programm gerne einmal kurz vorstellen.

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Im Moment beschäftige ich mich hauptsächlich mit dem Bereich rechts neben dem Foto. Da gibt es 7 Gruppen, in denen die einzelnen Werkzeuge organisiert sind. Man kann die Organisation der Programme dadurch verändern, indem man einfach in einer beliebigen Gruppe eines der zusätzlichen Werkzeuge rechts unten, auswählt. Das habe ich wohl das eine oder andere mal unabsichtlich gemacht, welshalb jetzt auch manche Werkzeuge doppelt bei mir vorkommen 😉

Im ersten Bild habe ich die Schärfe leicht angehoben, Ich mache das gerne. Man sollte das aber nicht übertreiben.


 

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Im zweiten Bild habe ich mit dem Equalizer gearbeitet. Die genaue Funktionalität kann ich leider nicht erklären, Ich weiß nur, dass man damit vorsichtig umgehen sollte… je nach Bedingungen, kann es hier (rechts unten) auch sinnvoll sein, den Weißabgleich neu einzustellen. In den allermeisten Fällen tut da aber die Kameraautomatik das, was sie soll… 😉


 

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Das grün im Vordergrund, insbesondere der Baum auf der rechten Seite, waren recht dunkel. Dazu habe ich dann im nächsten Schritt mit den Einstellungen für die Schatten und Spitzlichter gearbeitet. Auch hier vorsichtig sein und nicht übertreiben.

Unter „Zuschneiden und drehen“, kann man mit Hilfe eines Gitters bequem die Ausrichtung eines Bildes verändern.


 

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Hier habe ich in dem Fall nichts verändert. Weft aber einfach mal einen Blick ins Menü auf der rechten Seite.


 

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Im nächsten Schritt habe ich unter „Farbbereiche“ die Sättigung im Bereich blau und grün, für Himmel und die Bäume, bzw. das Gras, leicht erhöht. An dieser Stelle habe ich die Helligkeit der Blautöne reduziert, damit sie etwas dunkler werden.


 

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Zu „entrauschen“ gab es hier nichts, deshalb gleich weiter…


 

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Wirklich notwendig war es hier nicht… aber ich wollte es einfach kurz zeigen… 😉 Hab noch eine leichte „Vignette“ um das Bild gelegt.


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Im „Leuchttisch“, kann man bearbeitete Bilder organisieren und den Speicherort für den Export der Bilder festlegen. Mit einem Klick unten rechts auf „exportieren“, werde die Bilder dann im gewählten Format in den gewählten Ordner exportiert.


 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass man mit ein wenig mehr Hintergrundwissen, noch viel mehr über das Programm Darktable unter Ubuntu-Linux schreiben könnte. Ich bin ein Freund der schnellen Ergebnisse… jeder sollte hier selbst für sich weiter ausprobieren. Wenn es Tipps gibt, die ich hier einbauen kann, dann immer her damit :) Ich habe nicht die komplette Weisheit mit Löffeln gefressen und freue mich über zusätzlichen Input 😀

 

Viel Spaß beim ausprobieren :)

HDR mit Luminance HDR Workflow

Hallo liebe Leser,

zunächst einmal…. ich bin kein Profi, ich bin Hobbyfotograf und habe mich im Laufe der Zeit mit verschiedenen Programmen beschäftigt. Wichtig war mir dabei immer eine intuitive Benutzerführung und schnelle Ergebnisse, ohne lange Einarbeitungszeiten.

Für die Umsetzung meiner HDR Bilder habe ich Luminance HDR Workflow entdeckt und konnte in „null komma nix“ erste gute Ergebnisse erzielen.

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Nach der Installation befindet sich das Programm unter Kubuntu in der Programmgruppe „Grafik“ und nach dem Start wird direkt der Assistent gestartet. Mit einem Klick auf „Weiter“ geht es auch schon los.

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Im zweiten Schritt werden die einzelnen Bilder aus der Belichtungsreihe hinzugefügt. Je nach Motiv macht es Sinn mehr oder weniger Bilder einzufügen. Da hilft nur ausprobieren. Für das Wasserschloss in Inzlingen, habe ich mich für vier aufeinanderfolgende Fotos entschieden. Mit dem Klick auf „Weiter“ geht es dann zum Schritt drei.

Mit den Einstellungsmöglichkeiten der folgenden Schritte habe ich mich noch nicht intensiv beschäftigt. Wenn ich einmal Lust habe ein wenig damit zu spielen, werde ich entsprechende Informationen nachreichen. 😉

Schritt drei

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Schritt vier

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Danach wird das Bild in der Vorschau angezeigt. Für mich war dann noch wichtig die Ausgabegröße (unten links) entsprechend einzustellen. Das Histogramm über der Vorschau ermöglicht noch die Helligkeit anzupassen. Hier habe ich bei den meisten Bildern die Voreinstellungen belassen.

Links besteht noch die Möglichkeit den Operator für die Dynamikkompression auszuwählen und einige Einstellungen vorzunehmen.

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Dann zum Schluss noch auf „Anwenden“ (unten links) geklickt und das fertige Bild wird in der Vorschau angezeigt. Jetzt noch „speichern“ und dann evtl. noch in GIMP weiter bearbeiten.

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Ich muss mich jetzt noch im Laufe der Zeit mit den verschiedenen Einstellmöglichkeiten beschäftigen um eventuell die Ergebnisse noch zu verändern. Ob sie damit besser werden, weiß ich noch nicht. Jemand mit einem größeren Hintergrundwissen, kann hier sicher mehr fachlich fundiertes dazu beitragen.

Für mich stimmen die Ergebnisse mit dem Aufwand und den Anforderungen überein.

Viel Spaß beim ausprobieren 😉

 

 

Ubuntu 14.04 mit KDE Desktop – ein Leben ohne Windows und doch mit Fenstern…

Hallo liebe Leser,

ich habe lange nichts mehr geschrieben. Dennoch gab es einiges neues. Mittlerweile läuft bei mir die Ubuntu 14.04 und immer noch mit der KDE Oberfläche.

Was mir dabei so sehr gefällt, ist das einfache. Die Möglichkeit ohne große Kenntnisse trotzdem mit einem so modernen Betriebssystem arbeiten zu können. Dabei meine ich nicht einmal mich selbst… ich weiß mir sehr oft zu helfen, wenn es Probleme gibt. Ich meine damit den berühmten „Otto normal Anwender“ (in dem Fall meine Frau), der/die ohne überhaupt jemals ein Problem gehabt zu haben, die letzten Jahre mit Ubuntu-Linux den PC benutzt und sich noch nie über irgendetwas beschwert hat, was nicht funktioniert hätte.

Und für mich selbst?

Als ambitionierter PC Benutzer brauche ich hin und wieder mal eine Videoschnittsoftware und eine Software um Musik zu bearbeiten, Songs abzumischen und mit sehr guter Qualität ins Netz zu stellen. Ich brauche eine zuverlässige Office Lösung und ein Bildbearbeitungsprogramm, das keine Wünsche offen lässt. E-Mail und Internet sind sowieso selbstverständlich.

Einige dieser Programme werde ich in diesem Jahr hier vorstellen. In diesem Sinne… ein gesundes und glückliches neues Jahr :)

Spiel: Risiko für Kubuntu (ksirk) –> Strategiespiel, der Klassiker

Wer kennt es noch als Brettspiel? Risiko… Stunden voller Spaß. Und nur der Sieg zählt. Da wurde man richtig fies, wenn es darum ging, den Mitspielern die Länder zu klauen 😉

Was habe ich mich gefreut, als ich mir die Seite mit den Spielen für KUbuntu angeschaut habe. Hier könnt Ihr eine ganze Menge Spiele finden und das ist noch nicht alles… aber die hier sollten problemlos laufen: http://wiki.ubuntuusers.de/Spiele/KDE-Spiele

Nach der Installation lässt sich das Spiel über den „Kickoff-Anwendungsstarter“ unter „Spiele –> Strategie & Taktik“ starten.
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Der Startbildschirm des Spiels, lässt verschiedene Optionen zu. Das „normale“ Spiel an einem PC, startet mit einem Klick auf die Schaltfläche „Neues Spiel“. Die anderen Optionen starten Netzwerkspiele (das habe ich noch nicht probiert) und man kann ein gespeichertes Spiel erneut laden und an der letzten Stelle weiter spielen.

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Als nächstes gibt man die Anzahl der Spieler an und wählt aus ob man ein „individuelles Spielziel“ erreichen möchte oder ob es einfach darum geht, alle Länder zu „befreien“ –> Weltherrschaft. Individuell sind die Aufträge, die es bei den Auftragskarten gab. Der Zufallsgenerator gibt einen Auftrag aus.

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Nun darf man die Spielernamen angeben, eine Flagge für den Spieler auswählen und festlegen ob der Spieler ein Computerspieler ist oder eine lebende Person ist, die vielleicht mit Euch am PC sitzt.

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In meinem Beispiel habe ich zwei Spieler ausgewählt. Und ich spiele gegen den Computer. Der Computer heißt in dem Fall „James“ und spielt mir der Flagge des Vereinigten Königreichs.

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Dann werden alle Einstellungen noch einmal kurz angezeigt und man kann mit einem Klick auf die Schaltfläche „Start“ das Spiel beginnen.

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Für die Spieler, die real am Spiel teilnehmen, wird jetzt das Spielziel angezeigt. Eventuelle Mitspieler sollten an dieser Stelle wegschauen 😉

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Nun verteilen Sie die Armeeeinheiten, die Ihnen zur Verfügung stehen. Hier sind es 30 Einheiten. Dabei gilt das gleiche, wie beim Brettspiel auch. Es dürfen nur Einheiten in die Länder gestellt werden, in denen sich schon eine Einheit mit Ihrer Flagge befindet. Dazu klicken Sie mit der linken Maustaste in ein Land. Pro Mausklick wird eine Einheit stationiert.

Ein Agriff kann nur von einem Land ausgeführt werden, in dem mindestens zwei Einheiten stehen. Um einen Angriff zu starten, klicken Sie in das Land, von dem aus Sie den Angriff starten wollen und ziehen die Maus bei gedrückter Maustaste in das Land, das Sie angreifen wollen. Dann werden Sie noch gefragt mit wievielen Einheiten Sie angreifen wollen. Eine, zwei oder drei sind möglich.

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Nachdem Sie gewonnen haben, werden Sie gefragt, mit wie vielen Einheiten Sie in das „befreite“ Land einrücken wollen. Wenn Sie nicht gewonnen haben, können Sie noch einmal einen Angriff starten. Immer vorausgesetzt, Sie haben noch Einheiten zur Verfügung. Jetzt können Sie noch weitere „kriegerische“ Aktionen durchführen oder Einheiten ins benachbarte Land nachziehen. Ganz wie beim Brettspiel 😉

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Beim verlegen von Einheiten in ein anderes Land, gehen Sie genauso vor, wie bei einem Angriff. Klicken und ziehen mit der Maus.

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Ist der Auftrag erfüllt, wird das Spiel beendet.

Viel Spaß beim Risiko spielen. Ist eine runde Sache und erinnert sehr an das Brettspiel. Das Spiel gegen Gegner im Netzwerk werde ich irgendwann auch testen und dann hier wieder eine Ergänzung schreiben. Ubuntu Linux ist, wie man wieder mal sieht, nicht nur für die Arbeit, es gibt auch tolle Spiele, die recht einfach gehalten sind aber einiges an Spielspaß zu bieten haben.

Durch Fehler lernt man… Neuinstallation von Ubuntu. Diesmal mit dem KDE Desktop

Hallo Liebe Leser,

die Neuinstallation auf die aktuelle LTS (Long Time Support) von Ubuntu, die 12.04, verlief zunächst etwas „hakelig“ um nicht zu sagen grauenvoll. Wie immer, sitzt das Problem vor dem Bildschirm 😉 Ich hatte mich einfach nicht informiert und versucht meinem neuen Ubuntu ein anderes Outfit über zu stülpen.

Standardmäßig war die – für mich nicht brauchbare – Oberfläche Unity installiert und ich habe dem ganzen voller Vorfreude einen Gnome-Desktop verpasst. (Siehe hier –> Klick) Das war dann allerdings alles andere als stabil. Ich hatte viele Abstürze und der Firefox war fast gar nicht zu bedienen. Nachdem ich mir dann in einem Forum (www.ubuntuusers.de) den einen oder anderen Rat geholt hatte, war klar, dass ich eine erneute Neuinstallation machen musste.

Die neue Version war auch schon ausgemacht. Es sollte wieder eine Ubuntu LTS der Version 12.04 sein, dieses mal aber mit dem viel stabileren Desktop KDE. Diese Version gibt es direkt zum Download und heißt dann nicht Ubuntu, sondern Kubuntu. Das „K“ steht für KDE. Die Installation war erstaunlich schnell erledigt. In wenigen Minuten hatte ich das Grundsystem installiert.

Beim ersten Test viel mir aber auf, dass die Tastatur nicht auf Deutsch eingestellt war. Das wunderte mich doch sehr, weil ich bei der Installation darauf geachtet hatte, die deutsche Tastatur auszuwählen. Eine kurze Recherche und der Punkt war auch erledigt. Dazu mehr in meinem nächsten Beitrag. Dennoch recht ungeschickt gemacht… aber zum Glück gibt es massenhaft verständliche Dokumentationen im Internet.

Die neue Oberfläche ist eine Umstellung wie von Windows XP auf Windows 7. Wer altbekanntes nicht ablegen kann, findet das wahrscheinlich nicht so prickelnd. Ich für meinen Teil muss sagen, dass die Oberfläche sehr intuitiv zu bedienen ist. Natürlich ist es wie bei allen Sachen. Man sucht bekanntes erst mal an der alten Stelle und braucht einfach eine gewisse Zeit der Eingewöhnung. Das „Startmenü“ befindet sich erst einmal auch unten links und heißt bei KDE „Kickoff Anwendungsstarter“. Es sind standardmäßig erst einmal die Anwendungen vorinstalliert, die man so brauchen kann.

Wie gewohnt ein professionelles Office-Paket „Libre-Office“, Internetbrowser (Firefox) und diverse Programme zum abspielen von Videos und von Musik. Systemprogramme zur individuellen Einstellung des Systems dürfen natürlich eben so wenig fehlen, wie ein Brennprogramm für DVD-ROM und CD-ROM. Alle Anwendungen hier vorzustellen, würde den Rahmen sprengen.

Sehr interessant finde ich auch die Möglichkeit sich sogenannte „Aktivitäten“ einzurichten. Diese“Aktivitäten“ stelle ich ebenfalls in einem der folgenden Beiträge genauer vor.

Hier finden Sie die installierten Programme:

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Als nächstes die Elemente des Rechners (unter Windows 7 würde man jetzt bei „Computer“ schauen.

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Und zum Schluss noch die Möglichkeiten den Rechner herunterzufahren oder sich einfach nur ab zu melden.

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Und ganz zum Schluss noch der komplette Desktop:

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Nicht nur für Ubuntu… Youtube Videos ohne Flash?

Hallo liebe Leser,

„Flash stirbt“

Das lese ich immer öfter so oder so ähnlich formuliert. Fakt ist, dass es immer wieder Probleme und Abstürze mit dem Flashplayer in Firefox gibt. Ich habe mich ein bischen schlau gemacht und zunächst mal in meinem Firefox den Flashplayer deaktiviert. Ich bekomme jetzt immer die Aufforderung Flash zu aktivieren, wenn es unbedingt notwendig ist.

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Ich habe tatsächlich das Gefühl, als ob Firefox jetzt stabiler läuft und dass alles insgesamt schneller geworden ist. Um jetzt bei Youtube Videos anschauen zu können, habe ich auf dieser Seite hier: „www.youtube.com/html5“ die Option „Am HTML5 Test teilnehmen“ aktiviert.

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Bis jetzt laufen alle Videos auf Youtube. Ich halte Euch auf dem laufenden.

Ubuntu 12.04 (LTS) installiert… erst mal die Oberfläche ändern ;)

Hallo liebe Leser,

nachdem der Support für die Ubuntu 10.04 (LTS = Long Time Support) ausgelaufen ist, wurde es Zeit die aktuelle LTS von Ubuntu, die 12.04 zu installieren. Sicherheitshalber natürlich auf eine neue Festplatte um bei Problemen ein lauffähiges System zu haben. Bei den heutigen Festplattenpreisen finde ich das eine sichere und akzeptable Vorgehensweise. Wenn alles läuft, bekommt die alte Festplatte ein neues Zuhause 😉

Was mit sofort negativ aufgefallen ist, war die standardmäßig eingerichtete Oberfläche „Unity“. Mir hat sich nicht auf Anhieb erschlossen, wie die zu bedienen ist. Irgendwie scheint mir diese Oberfläche den Benutzer zu stark einzuschränken. Ich will dem Teil aber noch eine Chance geben und werde „Unity“ wohl später noch einmal testen.

Zur Zeit muss ich mit meinem PC arbeiten und habe mich daher entschlossen direkt nach der Installation auf Gnome umzustellen.

Zunächst starten wir das „Ubuntu Software-Center“. Über das Menü Anwendungen. Dann geben wir rechts oben in das Suchfeld „gnome shell“ ein und bekommen dann entsprechendes angezeigt.

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Anschließend klicken wir auf „installieren“ und warten ab.

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Nachdem die Installation abgeschlossen ist, melden wir uns vom System ab und wieder an. Ein Neustart schadet auch nicht. Bei der Anmeldung haben wir neben dem Benutzernamen das Symbol für die Desktopvariante, die wir auswählen wollen. Wenn wir hier klicken, können wir für diesen Benutzer Gnome Classic auswählen.

Danach wird das System mit dem „altbekannten“ Gnome Desktop gestartet.

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Mir ist allerdings aufgefallen, dass unmittelbar nach dem ersten Start, der Firefox bei so ziemlich jeder Aktion abgestürzt ist. Ich wollte mich schon ärgern… nachdem aber ein automatisches Update durchgeführt wurde, war alles so, wie es sein soll.

Im Grunde war es das jetzt. Es fehlen noch ein paar Gimmicks, auf die man aber auch verzichten kann. Ich wollte aber nicht darauf verzichten und habe daher noch das eine oder andere nach installiert. Dazu aber später mehr.

Nachtrag:

Durch die Umstellung des Desktops von Unity auf Gnome, gab es doch mehr Probleme als zu verkraften sind. Gnome als Benutzeroberfläche ist in dieser Kombination, wie ich sie installiert hatte, doch nicht so „das gelbe vom Ei“. Ich installiere nun die stabilere Version mit dem Desktop KDE.

Audio CD’s auslesen – auch mit Ubuntu Linux – Sound Juicer

CD’s gekauft und als MP3 auf die Festplatte gelegt.

Das war schon unter Windows wichtig um die Musiksammlung auch als MP3 zur Verfügung zu haben und ist natürlich auch unter Ubuntu Linux wichtig und selbstverständlich möglich.

Du startest über das Startmenü im Untermenü „Multimedia“ das Programm „Audio CD’s auslesen“.

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Dahinter verbirgt sich das Programm „Sound Juicer“.

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Unspektakulär mit aufgeräumter Oberfläche kommt der „Sound Juicer“ daher. Die wichtigen Einstellungen finden sich im Menü „Bearbeiten –> Einstellungen“.

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Wenn Dir mehrere optische Laufwerke (CD oder DVD) zur Verfügung stehen, kannst Du hier direkt das Gerät auswählen, mit dem Du die CD auslesen möchtest.

Im Ordner „Musik“ werden in diesem Fall alle eingelesenen Alben entsprechend abgelegt. Wie die Interpreten und Alben mit den Titeln da abgelegt werden, legst Du im Bereich „Titel“ fest.

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Für mich hat sich die Einstellung „Albenterpret, Albentitel“ als die beste herausgestellt. Probier doch zu Beginn einfach verschiedene Einstellungen aus oder übernimm einfach meine 😉

Im nächsten Bereich legst Du fest, wie die Titel im Ordner abgelegt werden. Auch hier solltest Du einfach mal mit den Einstellungen spielen. Ich finde die Einstellung: „Titelinterpret – Titel“ ganz gut.

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Das Ausgabeformat sollte so gewählt werden, dass Deine „Endgeräte“ die Dateien auch abspielen können. MP3 in CD Qualität ist in diesem Fall für mich die beste Einstellung.

Jetzt aber genug der Theorie… wir wollen ja nun endlich mal eine CD auslesen und die Lieder als MP3 auf unserer Festplatte ablegen. CD einlegen… kurz warten.

Das Programm erkennt, dass es sich um eine CD handelt und sucht im Internet nach den Titeln auf dieser CD. In meinem Fall werden zwei identische Alben angezeigt. Ich lasse das erste ausgewählt und klicke auf die Schaltfläche „Fortfahren“.

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Anschließend wird die CD eingelesen und die Titel werden im Inhaltsbereich angezeigt.

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Wir klicken auf die Schaltfläche „Auslesen“ und schon geht es los.

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Wenn die CD fertig eingelesen ist, wird sie automatisch ausgeworfen und der Zielordner mit den eben frisch eingelesenen Liedern wird geöffnet.

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Das soll es mal wieder bis dahin gewesen sein… Ubuntu Linux ist eine feine Sache. Für PC Anwender, die nicht die neusten Windows-Spiele brauchen ist das eine sehr vernünftige Alternative.

Viel Spass :)

Systemüberwachung – Festplattenauslastung im Bruchteil einer Sekunde angezeigt – Linuxbefehl „df“

Hallo liebe Leser,

neben sehr vielen grafischen Programmen gibt es bei Linux unheimlich viele sehr sehr mächtige und dennoch einfach zu bedienende „Konsolenprogramme“. Eines davon ist das kleine aber feine Programm df (disk free).

Wir öffnen eine Konsole/Terminal unter „Anwendungen –> Zubehör –> Terminal“ und geben einfach folgenden Befehl ein:

df -h

In Sekundenbruchteilen wird sofort eine übersichtliche Tabelle angezeigt, in der die relevanten Daten, also die Belegung aller im System „eingehängten“ Datenträger, angezeigt werden.

In meinem Fall sieht das gerade jetzt so aus:

df-datentraegerbelegung

Das bedeutet, dass bei mir auf der Festplatte (/dev/sda1) gerade 64% belegt sind und auf der zum Test angehängte Notebookplatte über USB (dev/sdf2) 26% belegt sind.

Wesentlich länger aber dafür auch viel detaillierter ist das grafische Tool „Baobab“, was man über „Anwendungen –> Zubehör“ unter dem Menüpunkt „Festplatten analysieren“ findet.

Bis zum nächsten mal 😉

Bildmaße auf der „Kommandozeile“ mit ImageMagick ändern – schnell passiert

Digitale Kameras haben auch die durchaus nette Eigenheit, dass sie immer mehr Pixel liefern. Ob man allerdings diese Pixelmengen immer braucht, ist die andere Frage. Für eine Homepage reicht es in der Regel, wenn die lange Seite 800 Pixel oder 1024 Pixel lang ist.

Wenn noch nicht installiert, lässt sich das Programm „ImageMagick“ über die Paketverwaltung installieren. Wenn wir aber schon bei einem Konsolenprogramm sind, kann ich ja auch gleich noch kurz beschreiben, wie das direkt über die Konsole klappt.

Starten Sie also also die Konsole: „Anwendungen –> Zubehör –> Terminal“
In das „Terminal (Konsolenfenster)“ gibt man dann folgenden Befehl ein:

sudo apt-get install imagemagick

Man muss danach noch das „Admin“-Passwort eingeben (bei Linux heißt das normalerweise „root“-Passwort). Das ist bei den Standardinstallation von Ubuntu in der Regel das Passwort des ersten Benutzers, der das System installiert hat.

Dann noch evtl. die Nachfrage mit (Y)es oder (J)a bestätigen und das Programm wird installiert. Wir wechseln in das Verzeichnis, das die Bilder enthält:

cd ~/Bilder/GradEbenGemachteBilderOderAehnlich/

Die Tilde … also das Zeichen hier ~ symbolisiert das /home Verzeichnis. So muss man das nicht zusätzlich eingeben.

Dann den Befehl um die lange Seite der Bilder auf eine bestimmte länge zu „stutzen“:

mogrify -resize 1024 *.JPG

Dieser Befehl ändert die lange Seite jeder Datei mit der Endung JPG auf 1024 Pixel. Achten Sie auf Groß- und Kleinschreibung. Unter Linux ist JPG was anderes wie jpg. Ich empfehle ausdrücklich vorher eine Sicherung der Originalbilder zu machen. Man weiß ja nie…

Das wars auch schon. Eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Programmteile von ImageMagick, finden Sie wie immer in der Suchmaschine Ihres Vertrauens.