Durch Fehler lernt man… Neuinstallation von Ubuntu. Diesmal mit dem KDE Desktop

Hallo Liebe Leser,

die Neuinstallation auf die aktuelle LTS (Long Time Support) von Ubuntu, die 12.04, verlief zunächst etwas „hakelig“ um nicht zu sagen grauenvoll. Wie immer, sitzt das Problem vor dem Bildschirm 😉 Ich hatte mich einfach nicht informiert und versucht meinem neuen Ubuntu ein anderes Outfit über zu stülpen.

Standardmäßig war die – für mich nicht brauchbare – Oberfläche Unity installiert und ich habe dem ganzen voller Vorfreude einen Gnome-Desktop verpasst. (Siehe hier –> Klick) Das war dann allerdings alles andere als stabil. Ich hatte viele Abstürze und der Firefox war fast gar nicht zu bedienen. Nachdem ich mir dann in einem Forum (www.ubuntuusers.de) den einen oder anderen Rat geholt hatte, war klar, dass ich eine erneute Neuinstallation machen musste.

Die neue Version war auch schon ausgemacht. Es sollte wieder eine Ubuntu LTS der Version 12.04 sein, dieses mal aber mit dem viel stabileren Desktop KDE. Diese Version gibt es direkt zum Download und heißt dann nicht Ubuntu, sondern Kubuntu. Das „K“ steht für KDE. Die Installation war erstaunlich schnell erledigt. In wenigen Minuten hatte ich das Grundsystem installiert.

Beim ersten Test viel mir aber auf, dass die Tastatur nicht auf Deutsch eingestellt war. Das wunderte mich doch sehr, weil ich bei der Installation darauf geachtet hatte, die deutsche Tastatur auszuwählen. Eine kurze Recherche und der Punkt war auch erledigt. Dazu mehr in meinem nächsten Beitrag. Dennoch recht ungeschickt gemacht… aber zum Glück gibt es massenhaft verständliche Dokumentationen im Internet.

Die neue Oberfläche ist eine Umstellung wie von Windows XP auf Windows 7. Wer altbekanntes nicht ablegen kann, findet das wahrscheinlich nicht so prickelnd. Ich für meinen Teil muss sagen, dass die Oberfläche sehr intuitiv zu bedienen ist. Natürlich ist es wie bei allen Sachen. Man sucht bekanntes erst mal an der alten Stelle und braucht einfach eine gewisse Zeit der Eingewöhnung. Das „Startmenü“ befindet sich erst einmal auch unten links und heißt bei KDE „Kickoff Anwendungsstarter“. Es sind standardmäßig erst einmal die Anwendungen vorinstalliert, die man so brauchen kann.

Wie gewohnt ein professionelles Office-Paket „Libre-Office“, Internetbrowser (Firefox) und diverse Programme zum abspielen von Videos und von Musik. Systemprogramme zur individuellen Einstellung des Systems dürfen natürlich eben so wenig fehlen, wie ein Brennprogramm für DVD-ROM und CD-ROM. Alle Anwendungen hier vorzustellen, würde den Rahmen sprengen.

Sehr interessant finde ich auch die Möglichkeit sich sogenannte „Aktivitäten“ einzurichten. Diese“Aktivitäten“ stelle ich ebenfalls in einem der folgenden Beiträge genauer vor.

Hier finden Sie die installierten Programme:

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Als nächstes die Elemente des Rechners (unter Windows 7 würde man jetzt bei „Computer“ schauen.

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Und zum Schluss noch die Möglichkeiten den Rechner herunterzufahren oder sich einfach nur ab zu melden.

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Und ganz zum Schluss noch der komplette Desktop:

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