Bildbearbeitung – RAW Dateien bearbeiten mit Darktable

Als ich mit der digitalen Fotografie angefangen habe, war es für mich vollkommen klar, die JPG Dateien, die aus der Kamera kommen, zu verwenden. Daran änderte sich zunächst auch nichts, als ich mir eine“richtige“ Digitale Spiegelreflex ausgeliehen hatte.

Erst als ich mir selbst eine kaufte und in diversen Foren unterwegs war um mir TIpps zu holen, stieß ich auf das RAW Format. Lange wusste ich nichts damit anzufangen. Ich weiß auch nicht genau, wann es angefangen hat… irgendwann habe ich mich mal über die Möglichkeiten informiert, RAW Dateien unter Ubuntu-Linux zu bearbeiten, Die ersten Programme, die ich getestet habe, waren sehr kompliziert und deshalb nichts für mich….  ich will ja als Linux.Benutzer auch komfortabel arbeiten :)

Als ich dann Darktable kennengelernt habe, lernte ich die für mich wichtige Funktionen kennen. Zugegeben, ich kratze immer noch an der Oberfläche. Vielleicht erbarmt sich ja mal ein Lightroom-Guru und zeigt mir noch ein paar Funktionen. Denn zumindest mal sieht Darktable so aus wie Lightroom. Ob die Funktionen vergleichbar sind, weiß ich nicht… das wird man mir sicher noch erklären 😉

Für mich reicht es erst mal, ich bin aber gerne bereit neues dazu zu lernen. Also immer her mit Eurem Input!

Mit meinen Aufnahmen am Wasserschloss in Inzlingen möchte ich das Programm gerne einmal kurz vorstellen.

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Im Moment beschäftige ich mich hauptsächlich mit dem Bereich rechts neben dem Foto. Da gibt es 7 Gruppen, in denen die einzelnen Werkzeuge organisiert sind. Man kann die Organisation der Programme dadurch verändern, indem man einfach in einer beliebigen Gruppe eines der zusätzlichen Werkzeuge rechts unten, auswählt. Das habe ich wohl das eine oder andere mal unabsichtlich gemacht, welshalb jetzt auch manche Werkzeuge doppelt bei mir vorkommen 😉

Im ersten Bild habe ich die Schärfe leicht angehoben, Ich mache das gerne. Man sollte das aber nicht übertreiben.


 

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Im zweiten Bild habe ich mit dem Equalizer gearbeitet. Die genaue Funktionalität kann ich leider nicht erklären, Ich weiß nur, dass man damit vorsichtig umgehen sollte… je nach Bedingungen, kann es hier (rechts unten) auch sinnvoll sein, den Weißabgleich neu einzustellen. In den allermeisten Fällen tut da aber die Kameraautomatik das, was sie soll… 😉


 

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Das grün im Vordergrund, insbesondere der Baum auf der rechten Seite, waren recht dunkel. Dazu habe ich dann im nächsten Schritt mit den Einstellungen für die Schatten und Spitzlichter gearbeitet. Auch hier vorsichtig sein und nicht übertreiben.

Unter „Zuschneiden und drehen“, kann man mit Hilfe eines Gitters bequem die Ausrichtung eines Bildes verändern.


 

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Hier habe ich in dem Fall nichts verändert. Weft aber einfach mal einen Blick ins Menü auf der rechten Seite.


 

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Im nächsten Schritt habe ich unter „Farbbereiche“ die Sättigung im Bereich blau und grün, für Himmel und die Bäume, bzw. das Gras, leicht erhöht. An dieser Stelle habe ich die Helligkeit der Blautöne reduziert, damit sie etwas dunkler werden.


 

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Zu „entrauschen“ gab es hier nichts, deshalb gleich weiter…


 

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Wirklich notwendig war es hier nicht… aber ich wollte es einfach kurz zeigen… 😉 Hab noch eine leichte „Vignette“ um das Bild gelegt.


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Im „Leuchttisch“, kann man bearbeitete Bilder organisieren und den Speicherort für den Export der Bilder festlegen. Mit einem Klick unten rechts auf „exportieren“, werde die Bilder dann im gewählten Format in den gewählten Ordner exportiert.


 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass man mit ein wenig mehr Hintergrundwissen, noch viel mehr über das Programm Darktable unter Ubuntu-Linux schreiben könnte. Ich bin ein Freund der schnellen Ergebnisse… jeder sollte hier selbst für sich weiter ausprobieren. Wenn es Tipps gibt, die ich hier einbauen kann, dann immer her damit :) Ich habe nicht die komplette Weisheit mit Löffeln gefressen und freue mich über zusätzlichen Input 😀

 

Viel Spaß beim ausprobieren :)

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