Bilder umbenennen mit Ubuntu – pyRenamer hilft

Digitalkameras haben eine ganz eigene Art Dateien zu benennen. Das muss nicht immer im Sinne des Fotografen oder der Fotografin sein (was ist das denn… hat mich Gender erwischt? 😉 ).

Eine einzige Datei umbenennen ist ja recht problemlos. Was aber machen, wenn es ein ganzer Haufen Dateien sind? Da nehme ich seit einiger Zeit den pyRenamer her.

Das Programm wird über die Konsole mit der Eingabe des Programmnamen gestartet und kommt dann mit einer grafischen Benutzerobefläche daher. Auf der linken Seite navigiert man zu dem Ordner, in dem die Bilder sind.

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Im unteren Bereich gibt es eine Eingabezeile mit dem Namen „Muster für den umbenannten Dateinamen“. Hier wird der sogenannte Code für das Umbenennen eingegeben.
In meinem Beispiel möchte ich die Dateinamen der Bilder folgendermaßen gestalten:

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Ich habe als erstes das Datum in umgekehrter Schreibweise (ist gut für eine Sortierung nach Dateinamen) also: „121020“ für den 20 Oktober 2012, eingegeben. Dann einen aussagekräftigen Namen: herbstbild“. Hier könnte auch meinetwegen „Weihnachten“ stehen, wenn es da Weihnachten gewesen wäre 😉 .In den geschweiften Klammern steht der Code für die Nummerierung. {num3} steht für eine dreistellige Nummerierung. {num2} für eine zweistellige.

Danach klicke ich auf die Schaltfläche „Vorschau“ und neben den alten Dateinamen, werden mir die neuen angezeigt. Jetzt kann ich noch eingreifen, wenn da was falsch gelaufen ist und die Namen doch nicht so sind, wie ich es mir vorgestellt habe.

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Wenn alles OK ist, klicke ich auf die Schaltfläche „Umbenennen“ und das Programm verrichtet seine Arbeit. Die fertig umbenannten Dateien sehe ich dann direkt in dem Programmfenster. Das Programm schließen und fertig.

Unter Linux lässt sich vieles direkt auf der Konsole (was ähnliches, wie das MS-DOS Fenster unter Windows 😉 ) erledigen. Die Konsolenbefehle sind oft wesentlich mächtiger, als das, was man über grafische Benutzeroberflächen erledigen kann. Ich bin aber PC Anwender und kein „Linux-Freak“ (sorry an alle Linux-Fachleute) und deshalb schaue ich nach Lösungen, die ein „normaler“ Anwender auch anwenden kann.

Eine detailliertere Anleitung für pyRenamer oder gar die entsprechenden Konsolenprogramme, findet sich sicher in der Suchmaschine Ihres Vertrauens.

Nach der Arbeit … Entspannung :) … Mahjongg

Neben dem für Windows-Rechner typischen „Minenspiel“, gibt es je nach Distribution, auch verschiedene vorinstallierte Spiele für den Linux-Rechner.

So auch das bekannte „Mahjongg“.

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Nach dem Start können Sie direkt loslegen. Suchen Sie gleiche Steine und wenn diese frei sind, können Sie die Steine paarweise entfernen.

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Das Aussehen Ihres Spielfeldes und der Steine, sowie den Schwierigkeitsgrad können Sie im Menü „Einstellungen –> Einstellungen“ verändern.

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Viel Spaß bei der Arbeit und bei der Entspannung danach…. aber Bewegung an der frischen Luft soll auch gut tun. Das kann selbst Ubuntu nicht… da müssen Sie schon selbst los :)

Ubuntu-Benutzer helfen Ubuntu-Benutzern :)

Im Internet gibt es eine Vielzahl guter Seiten, die sich damit beschäftigen, den Umgang mit Ubuntu-Linux zu erleichtern. Meine Seite ist dazu gedacht, Anregungen zu geben und Software vorzustellen. Vielleicht gibt es auch mal eine kurze Anleitung zu einem bestimmten Thema.

Spezielle Frage? Komplizierte Vorgänge? Schon wie verrückt rumprobiert?
Eine gute Community findet sich bei:

http://forum.ubuntuusers.de/

Hier werden Eure Fragen beantwortet. Allerdings gilt auch hier, wie in jedem anderen Forum auch, dass man zunächst die Forensuche bemühen sollte. Höchstwarscheinlich hatte schon einmal jemand das gleiche Problem. Und drängelt nicht… die helfenden machen das kostenlos und in Ihrer Freizeit. Nicht nach 5 Minuten schon schimpfen :)

Viel Spaß beim stöbern 😉

 

Office-Anwendungen Standardmäßig (OpenOffice.org)

Bilder bitte anklicken. Sie werden dann in einer Lightbox vergrößert dargestellt.

Hallo liebe Leser,

auf meiner Ubuntu Installation war direkt das OpenOffice.org installiert. Dies lies sich ohne weitere Vorbereitung direkt im „Startmenü“ finden und benutzen.

Openoffice unter Ubuntu

Starten der OpenOffice.org Anwendung direkt über das Startmenü

Anschließend kann direkt mit der Anwendung gearbeitet werden. Anwender, die oft mit Windows und MS Office Benutzern Daten austauschen wird die Möglichkeit gefallen, die Dokumente einfach als MS Office Dokumente abzuspeichern.

OpenOffice.org - Datei speichern unter...

OpenOffice.org Writer Dateien als MS Word Dateien abspeichern

Mit den allermeisten Dokumenten gibt es keine Probleme. Einige Spezialitäten müssen erst angepasst werden. Bei Standarddokumenten klappt aber meist alles.

Ein kleines Haushaltsbuch in OpenOffice.org Calc, finden Sie hier:
http://www.detlev-schindele.de/index.php/seminarunterlagen/category/20-calc

Viel Spaß bei der Arbeit in Freiheit :)

Ubuntu – Die Darstellung ändern und die Verwandschaft zu anderen Systemen

Für eine vergrößerte Darstellung der Bilder, klicken Sie bitte auf das Bild direkt. Sie können dann durch alle Bilder in diesem Beitrag blättern oder einfach das Bild wieder schließen. Der notwendige Schalter, befindet sich rechts unten an der Lightbox :)

Nach der ersten Installation zeigt sich Ubuntu in einem Standard-Design. Der ehemalige Windows Benutzer wundert sich vielleicht zunächst, wo denn seine Fenstersteuerung ist. Also das X mit dem man das Fenster schließt und so weiter.

Deshalb sollte man vielleicht als Fdarstellung001reund, der man ja beim Kollegen das Ubuntu installiert hat, direkt für eine gewohntere Umgebung sorgen. In diesem Screenshot ist schon einmal das Bildbearbeitungsprogramm Gimp geöffnet (dazu an anderer Stelle später mehr) und es würde über das Menü „System“ der Menüpunkt „Einstellungen“ und da dann „Darstellung“ ausgewählt.

Ein Klick darauf zeigt das Dialogfenster „Erscheinungsbild-Einstellungen“:

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Hier wählt man sich das gewünschte Erscheinungsbild aus und klickt es an. Nach diesem Klick ist schon wieder alles an dem Ort „wo es hingehört“ 😉
Es besteht übrigens die Möglichkeit sich weitere Themes direkt aus dem Internet herunter zu laden.

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Das Dialogfenstar  kann nun geschlossen werden.

Für Linux-Neueinsteliger sei hier gesagt: So einfach geht fast alles. Man muss sich als Umsteiger des „Fenster“-Betriebssystems kaum umstellen, was die tägliche Arbeit angeht. Einzig beim Kauf von zusätzlichen Geräten wie Drucker etc, sollte man sich vorher ein paar Gedanken machen. Siehe auch mein Beitrag hier.

Ein neuer Drucker für den Linux PC?

Das ist einer der Punkte, an dem die Benutzerfreundlichkeit ein bischen leidet. Man kann nicht einfach so in den Laden laufen und einen x-beliebigen Drucker kaufen. Ach was… man kann ihn schon kaufen, wird aber unter Umständen Pech haben bei der Installation.

Bei weitem nicht jeder Hersteller bietet Linux Treiber für alle seine Produkte an. Also muss man sich da schon ein bischen umschauen.

Eine Empfehlung für verschiedene Drucker und andere Geräte, kann ich hier nicht geben… wäre schlecht, wenn dann was nicht funktioniert :) HP und Brother sollen gerade bei Druckern eine ganz gute Unterstützung bieten. Ich habe einen Canon ip7250 gekauft. Treiber heruntergeladen und installiert. Hat sofort funktioniert.

Hier gilt aber einfach: Zuerst mal beim Druckerhersteller schauen ob es Linux Treiber gibt.

Auf der Seite:
http://www.canon.fr/Support/Consumer_Products/products/printers/InkJet/PIXMA_iP_series/PIXMA_iP7250.aspx?DLtcmuri=tcm:79-994561&page=1&type=download

hatte ich das Glück einen Treiber zu finden, der sofort und ohne Macken funktioniert hat. Bis jetzt funktioniert alles bestens. Das bedeutet aber für den Linux Benutzer, dass man sich halt nunmal zuerst informiert, bevor man ein Gerät kauft.

Hallo Welt!

Ich habe mir eben überlegt den Titel „Hallo Welt“ so stehen zu lassen. Wenn es auch „nur“ deutsche Texte (zumindest von mir) geben wird, so ist es doch zumindest theoretisch möglich, dass die Seite weltweit gelesen wird. Also passt „Hallo Welt“ doch ganz gut.